Irbid, St. Georg Kirche

Bei der Ausfahrt komme ich noch an dem Grab von Germanus vorbei. Der Deutsche muss sich wohl den Hilfstruppen angeschlossen haben und zu grossen Ruhm und Geld gekommen sein.

Ich finde noch einen Bäcker und einen Gemüssehändler gegenüber. Beim Gemüsehändler gibt es auch eine öffentliche Wasserleitung an der ich meine 6 oder 7 Flaschen Trinkwasser wieder auffüllen kann.

Ich kaufe dem Gemüsehändler auch noch einen Bund Radieschen für 1JD ab und bekomme noch einen Kaffee gereicht 😉

Die Fahrt nach Irbid sollte eigentlich nur 30min dauern. Aber der Verkehr ist am Stocken. Ich erreiche mein Ziel und nachdem ich mit drei Verschiedenen Leuten gesprochen habe lande ich auch beim Prister Salomon, der mich in die Kirchengemeinde einlädt.

Ich besuche noch den Abendgottesdienst, in dem ich auch die Hauptrolle spielen darf.

Ich gehe noch in die Stadt um was zu essen, aber heute hatte ich wohl einen fehl Griff. Es schmeckt sehr nach Pappe 😦

Die Nacht ist super ruhig, ob wohl wir mitten in der Stadt sind. Hier ist nicht alles so dicht verbaut und der Hinterhof ist gut 20m von der Strasse entfernt. Leider hab ich den Gottesdienst um 9 im Kopf und wundere mich warum kurz vor 8 ein paar Leute in die Kirche pressieren. Der mit dem kürzesten Weg, kommt natürlich zu spät 😉

Nach dem Gottesdienst gehe ich nicht in die Stadt. Erst das Museum an der Zitadelle anschauen.

Anschließend geht es in die Einkaufsstraßen. Hier finde ich einen Schuhmacher, der sich meiner Schuhe annimmt.

Für den Magen gibt es auch noch was leckeres.

Gehen 14Uhr geht es weiter.

Midyat Busparkplatz

Heute geht es vom Restaurant zu Hasankeyf. ich komme auch an Batman vorbei. Es hat mich immer schon mal gewundert warum die Amis einen Comic nach einer türkischen Stadt benennen.

Ich parke erst am Museum ein und schaue mir den Staudamm an.

Ich wärme mein Wasser auf und wasche meine Haare. Die haben es richtig nötig. Ich vermutlich auch, den mit frischen THemd fühle ich mich gleich viel frischer.

Leider hat das Museum wegen eines Wasserschadens geschlossen, dafür bekomme ich beim Torwächter frisches Wasser ab Schlauch für Rosali.

Ich fahre noch auf die andere Seite, wo die Laden und Restaurants sind.

Hier ist alles neu und auch leblos. Steril. Ich esse noch eine Kleinigkeit und kaufe 3 Teller reife Feigen für 10tl, also 1€.

Hier gefällt es mir überhaupt nicht.

Ich fahre weiter in die nächte Stadt. Dort finde ich einen guten Parkplatz für 5tl. Kaum bin ich aus Rosali ausgestiegen, schon werden mir ein Stuhl und Trauben angeboten. Sehr gastfreundlich 😉

Ich besuche noch zwei Kirchen, die Syrisch Orthodox sind. Feiere das Abendgebet mit ihnen und verabrede mich mit zwei deutschen Priestern an einem Kloster morgen um 12Uhr.

Meine Hosentaschen an meiner kurzen Hose haben Löcher. Ich suche nach einem Schneider, der mir auch die Taschen umsonst flickt 😉

Zum Abendmahl gehe ich in ein Restaurant und bekomme für 35tl drei Salate, Pide und Tee.

Zum Nachtisch gehe ich noch zu einem Konditor und esse für 15tl.

Zeit für mich zu Rosali zu gehen und mir einen letzten Tee zu machen, dann geht’s ins Bett.

Die Nacht war gut und ich schau mir noch mals die engen Gassen in der Stadt an bevor ich mich um 11Uhr auf dem Weg zum Kloster mache.

Vazisubani, bei Freunden

Nach dem ich meinen Freund versprochen hatte, dass ich bei seinen Dorf einen Stopp mache, bin ich auch nach 10 Uhr dort.

Wir fahren erst zu ihm nach Hause, dann zu anderen Verwandten. Ich werde von allen herzlich empfangen, sehr viele sprechen auch sehr gutes Englisch.

Es gibt ein sehr reichhaltiges Mittagsessen 😉

Danach fahren wir zu einer 8km entfernten Kirche auf holprigen Steinfeldweg.

Danach wollte ich eigentlich weiter und verabschiede mich schon…

…aber ich werde gleich noch mals zum Abendessen eingeladen und kann im Garten auch Rosali parken.

Der Grossvater, 1946 geboren, war von 1967-1969 in Deutschland stationiert und zeigt mir sein Fotoalbum, das älter wie ich ist.

Nach dem Abendessen bin ich reif fürs Bett.

Die Nacht war sehr ruhig und ich habe tief und lange geschlafen.

Die gute Frau zaubert ein leckeres Frühstück auf dem Tisch.

Anschließend wird mir das Haus gezeigt. Also nur der 2.Stock, der für Gäste gedacht ist.

Der Garten ist ein Eckgrundstück. Daneben befindet sich ein Fussballfeld.

Der alte Herr zeigt mir, wie er Wein herstellt. Ich darf auch einmal umrühren.

Anschließend fahren wir zu einem Kloster. Es ist ernte Zeit und der alte Herr besitzt auch noch einen Weinberg, mehr Feld, mit 20to georgische und 10to französische Trauben.

Hänger voll Trauben

Wir kommen am Kloster an. Die letzten 1.5km geht es steil, sehr steil nach oben. 10 Hunde begleiten uns.

Das Kloster ist vermutlich auf Weinherstellung spezialisiert.

Die Abfahrt geht mit einem Bus von ein paar Russen, der Fahrer wird mit etwas Geld überzeugt.

Auf der Rückfahrt geht es an einem See vorbei.

Zurück bei Rosali, will ich mich schon verabschieden, aber es gibt noch mals ein reichhaltiges Essen für mich und uns allen.

Ich verabschiede mich herzlichst von allen. In der kurzen Zeit sind mir alle mit ihrer Gastfreundlichkeit ans Herz gewachsen. Zusätzlich bekomme ich noch Unmengen an Trauben, Addessa, Melonen und Bohnen in Brot mit. Zusätzlich gibt es noch ein Füllhorn 😉

Tetri Giorgis Kirche

Die Trennung von den beiden Hunden ist mir schwer gefallen. Beide haben die ganze Nacht unter Rosali gelegen und ab und zu geknurrt, wenn etwas vorbei lief.

Heute morgen haben beide es fast geschafft in Rosali einzudringen. Mal nicht hingeschaut und beide sind drinnen 😉

In der nächsten Stadt entsorge ich meinen Müll und gehe noch einkaufen. Brot, Würst, Fisch, Gebäck, Kaffeemehl frisch gemahlen.

Am Kloster angekommen sehe ich schon einige Autos herumstehen. Leider ist der von mir favorisierter Platz nicht erreichbar, da das Grass vom Regen rutschig und der Boden zu weich ist.

Kaum komme ich zu Rosali zurück werde ich nach einem USB Ladekabel gefragt. Ich laden ihn zum Kaffee in Rosali ein, dafür will er mir morgen seine Stadt zeigen.

Ich vergesse leider das Fahrerfenster zu schließen und ich habe Unmengen von Fliegen in Rosali.

Ich stelle meinen Fliegentötertennisschläger auf, aber damit ziehe ich nur noch mehr Motten an.

Am Morgen meldet sich mein Freund und fragt an, ob ich nicht früher kommen kann. Es reicht gerade, dass ich etwas Fisch, den ich gestern gekauft habe Frühstücke.

Bakhtrioni, Burg

Von Rustavi geht es in die Berge. Ich sehe eine Art Schrottplatz mit alten militärischen LKWs.

Ujarma Festung liegt auf dem Weg und ich kaufe für 10 GEL ein Ticket.

Weiter geht’s auf einer Kurvenreichen Strasse den Berg hinauf und wieder herunter.

Den ersten Platz, den ich anfahre ist nichts. So fahre ich zum nächsten. Dort werde ich von zwei Hunden begrüßt.

Der Platz ist okay für die Nacht und ich bleibe hier.

Am liebsten würde ich Hündin und Welpen mit nehmen 😉

Es gibt Frühstück für mich und den Rest bekommen die Hunde.