Akaba, süd Strand

Die Fahrt geht berg hoch bis auf 0m.

Eigentlich hätte ich von Akaba erwartet,  dass es an der Hauptstraße zog Läden gibt, die Reifenserve und Ölwechsel anbieten,  aber ich sehe nichts.

Ich finde schnell einen guten Platz. Zu meinem Erstaunen steht auch ein Schweizer Bus daneben aus dem Walis.

Ich gehe noch den Strand anschauen und finde eine Tauchschule die okay aussieht.

Wir machen für morgen um 9:30 aus.

Die Nacht war so lala, es Windet, ein paar lokals haben direkt neben mir ein Zelt aufgeschlagen und die Beleuchtung nervt.

Trotzdem fühle ich mich am Morgen okay. Ich bereite alles vor und warte mit einer Tasse Kaffee.

Die Tauchgänge waren klasse. Erster Tauchgang ging auf 28m und 35min. Es gab viel Militärische Fahrzeuge zu sehen und einige Fische.

Tauchgang 2 war 19.4m und 31min hier gab es eine Herkules C100 und einen Panzer zum anschauen.

Nach dem Tauchen haben wir uns zum Abendessen verabredet.

Es gibt eine Lokale Spezialist, die natürlich mit der Hand gegessen wird.

Der Tauchmaster bezahlt und lässt sich auch nicht davon abbringen.

In der Stadt gibt es einen sehr schönen Sonnenuntergang.

Morgen habe ich mich wieder zum Tauchen angemeldet.

Die Nacht war mit 15,5°C guter angenehm. Nach Kaffee geht’s mit den Nachbarn zum Tauchen.

Erster Tauchgang japanische Garten 30m und 32min. Danach noch ein Wrack mit Luftblase was man unter tauchen kann und im inneren Auftauchen.

Nach dem Tauchen fahre ich in die Stadt zwei neue Reifen zu finden. Leider gibt es meinen Reifen nicht. 205/75 R16C.

Als Alternative kommt ein AT Reifen in Frage, aber ohne TÜV Segen fraglich. Kösten wäre wohl 65JD/Reifen was 80€ mit Montage wäre. Ich lasse es erst mal und überlege mir eine Alternative.

Per Zufall komme ich an dem Restaurant von gestern vorbei und schlage mir den Bauch für 3,25JD – 4€ voll.

Zum Sonnenuntergang geht’s zurück zu meinen Stammplatz.

Heute ist es fast windstill und sehr angenehm. Ich setzte mich noch mit 3 Orangen ans Meer und genieße den Abend.

Ich muss schon recht schnell eingeschlafen sein. Gegen 23h wache ich auf und neben an sind ein Haufen von Zelten aufgeschlagen. Naja, ich schlafe einfach weiter.

Am Morgen hab ich einen leichten Druck auf den Ohren. Ich überlege ob ich wirklich tauchen gehen will, aber entscheide mich doch dafür.

Die zwei Tauchgänge waren richtig gut. Erster ging auf 32m tief am Korallen Riff und der zweite ging nochmals auf meinem Wunsch hin zum Schiffswrack von gestern. Da kann man auch noch durch ein sehr kleines Loch in die Kapitäns Kajüte schwimmen was sehr sehr eindrucksvoll ist.

Zurück im Divecenter gehe ich Rosali holen und die Jungs verpacken derweil meine Tauchsachen, so dass ich die nur noch einladen brauche.

Jetzt geht’s weiter in das 85km entfernte Wadi Rum.

Al Wajh, Strand

Heute ging es etwa 150km nach Norden. Bevor ich die Stadt verlasse, sehe ich noch eine Bank. Ich hab seit längerem einen zerrissene 10er und einen alten ungültigen 5er im Geldbeutel. Keine 4€, aber der Schwabe bückt sich auch für 1 Cent 😉

Ich hinein und zum Schalter, der gute man murmelt etwas von sich hin und flickt den 10er mit sechs Klebestreifen, aber gibt mir einen besseren 10er zurück. Leider täuscht er den 5er aber nicht. Ich gehe zum Chef und der spricht mit dem OberstenChef. Es gibt wohl nur ein paar grosse Banken, die das Geldwechseln, keine hier.

Und der Fehler (den alten Schein anzunehmen) sei ja mir passiert und betreffe nicht die Bank.

Bankchef

Naja, neben der Bank ist eine Bäckerei und ich kaufe mit dem alten 5er vier Brote und ein Käsehörnchen bekomme drei Rials zurück. Problem gelöst 😉

Wenn ich schon am einkaufen bin, gehe ich in den Laden neben an und kaufe ein paar Sachen ein.

Der Weg in den Norden wird immer leerer. Weniger Autos, dafür mehr Kamele.

Kurz vor 15 Uhr erreiche ich meinen Platz.

Ich will mich eigentlich hinter einem Rohbau verstecken, aber bevor ich ausrolle steht schon die Univorm neben mir und fragen nach Pass, bzw. Blättern in einem unsichtbaren Buch – es dauert eine Weile bis ich auf Pass komme 😉 Kein Wort Englisch. Ich sag etwas von Kaffee und Bauchvollschlagen, Polizei mein nicht ans Meer gehen, hier okay.

Was das jetzt genau bedeutet wird sich wohl später herausstellen. Ich genieße erst mal einen leckeren Kaffee mit Käsehörnchen.

Meine eigene Kaffeemischung

Danach gibts erst mal eine Strand besichtig zu Fuss. Es ist schön da. Schön wäre es auch mit Brandungsgeräusch einzuschlafen. Ich werde heute wohl abfahrbereit schlafen gehen, falls die Polizei Nachtschicht mich findet und vertreiben muss.

Heute ist sowieso der letzte Tag am Meer, ich möchte morgen Richtung al Ula in das Landesinnere fahren.

Die Nacht war classes, Meeresrauschen und kleinen kam fragen 😉

Nach einem guten Frühstück kamen dann doch noch ein Polizeiwagen, aber die Polizei wollte nur wissen, wieviele in Rosali sind.

Thuwal, Strand

Nach dem es gestern nicht gut lief mit dem Stellplatz, versuche ich heute eine sichere Stelle anzufahren.

Aber befor es richtig losgeht, fülle ich an der Moschee meine Trinkwasserflaschen auf und lege den Schlauch auch zu Rosali. Die Trinkwasser Anzeige ist unter ein Viertel, d.h. ich kann über 120l bunkern. Bei der Durchfluss Geschwindigkeit des Wassers denke ich das wird nie voll. Als ich die Wasserflaschen, gefüllt, in Rosali stelle bin ich überrascht, dass die Anzeige schon bei Halber steht.

Eigentlich wollte ich jetzt das Wasserfüllen abbrechen, aber ich wollte schon seit langem mal das Cockpit  feucht durch wischen. Es kommen auch noch ein paar Arbeiter an. Ein Ägypter will unbedingter im Gaskasten nach Deutschland fahren. Ich biete ihm den Beifahrersitz an und er schaut mich sehr verwundert an 😉

Als ich das zweite Wasser ausschüttet und die Lappen durch wasche steht auch der Wassertank auf 100%.

Nächster Stop Essen. Ich fahre auf gut Glück die nächste Tankstelle an. Immer da wo die Truck driver stehen, gibt es guten und günstiges Essen.

Schaf mit Brot

Das Wetter ist gut und es sind noch 7km zum Meer.

Am Meer angekommen, schau ich mich gleich mal um. Es gibt Dusche und Toiletten.

Zurück zu Rosali parkt ein Eiswagen direkt neben mir 😉

Den Sonnenuntergang schau ich mir vom Kampingstuhl aus an. Nicht schlecht 😉

Um 20Uhr bin ich schon wieder müde. Ich hoffe heute Nacht keine Polizei zu sehen 😉

Tee und Datteln und ich ich rollen müde ins Bett.

Die Nacht ging so, ich bin mehr mals aufgewacht. Zweimal dachte ich wirklich draussen steht die Polizei, aber war nix. Irgendwann morgens um 4 hab ich dann angefangen im Internet zu surfen. Bin irgendwie bei Schwoißfuaß und Grachmusikoff gelandet. Muss wohl mit dem Vollmond zusammen hängen.

Rosali um 6Uhr40, auf der anderen Seite sehe ich noch den Mond untergehen.

Heute mache ich mich mal schlau, wie die Regeln in Deutschland sind wegen Reifen. Ich dachte falscher weise, dass pro Achse immer die selben Reifen drauf sein müssen. Aber unter Mischbereifung versteht der deutsche Gesetzgeber das mischen von Diagonal und Radial Reifen. Da es seit den 80er keine Diagonal Reifen mehr gibt kann man Fahren was man möchte. Die Reifen müssen nur den gleichen Querschnitt haben. Auch Winterreifen kann man locker mischen. Da ist Deutschland sehr liberal 😉

Rosali zieht etwas nach rechts und von der letzten Reifenreperatur sind noch 30g Auswuchtgewicht übrig geblieben 😦

Nachdem ich alle 5 Reifen gemessen habe, sieht es bei mir so aus.

Eigentlich ist das Profilbild noch okay. Mindestens 1,6mm müssen die Reifen noch haben. Ich könnte die rechte Seite tauschen lassen und die beiden Vorderreifen auswuchten.

Oder gleich zwei neue Vorderräder nehmen?

Wenn ich auf Nummer sicher gehen wollte, dann alle 4 Räder und das beste HL als Reserverad.

Gegen 18Uhr ist Sonnenuntergang und ich mach einen Spaziergang am Meer entlang.

Es gibt einen Doppelpack Asianudel Curry zum Abendessen und ich falle schon vor 20Uhr ins Bett.

Die Nacht war besser, aber um 4 Uhr war ich wieder wach. Vollmond?!!

Mein Internet Provider ist eine Krankheit.

Anstatt mir eine Warnung zu schicken, wird einfach das Guthaben verbraucht. Mist ich hatte genug Guthaben um wieder 10GB drauf zu laden. Lebara ist der größte Müll, den ich seit langem gesehen habe 😦

Ich bin am putzen und wollte immer schon mal in den Dieselschacht schauen. Anscheinend ist da auch die Tank Verjüngung verbaut, aber ich habe keine Stecksatz dafür und lasse es bleiben.

Ich bin am überlegen ob ich nicht durch Irak in die Türkei komme. Würde ein paar km und Fähre sparen.

Nach 17 Uhr mache ich einen Spaziergang:

Danach gibts wieder Doppelpack Nudelsuppe.

Nach kommt direkt wieder mein Nachtisch Mann angefahren.

Morgen geht es weiter:

Duschen, Toilette leeren, Wasserflaschen füllen und SimKarten aufladen.

Dhahban, am Meer

Heute schließe ich mit der Dakar ab. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie man ohne aufjaulenden Motoren und Mechaniker, die die ganze Nacht durch arbeiten, schlafen kann 😉

3500km Dakar in 2 Wochen reichen mir erst mals 😉

Bei der Ausfahrt leere ich noch meine Toilettekassete in die Klowägen.

Als nächstes fülle ich Rosali mit Diesel auf. Erstaunlicherweise gehen 75l rein, obwohl es gerade erst auf Reserve ging.

Der Magen könnte auch was vertragen und ich suche ein Restaurant.

Es dauert etwas bis ich was gutes finde, es ist natürlich wieder ein Pakistanisches Restaurant, sau lecker und günstig.

Weiter geht’s zum Meer. Das rote Meer.

Kaum bin ich vor Ort, sehe ich schon wieder, das im Bad sich eine Schraube gelockert hat. Ich muss da mal in Ruhe alles anschauen.

Ich sitze gemütlich am Meer da kommt ein Inder und fragt mich ob ich „food sell“ – ich frage noch tatsächlich 3 mal nach ob ich das auch richtig verstanden habe. Der will von mir Essen kaufen – ich winke lachend ab, seine Frau im Schlepptau ist wohl sauer 😉

Ich schneide meine Fussnägel und es hupt hinter mir, mir egal auf Hupen reagiere ich höchsten mit einem Königlichen Winken und lächeln.

Da kommt schon ein Polizist in Uniform, ich darf hier nicht parken und auch nicht übernachten. sCHeisse!!!

Eigentlich hab ich keine Lust zu fahren und hab mich auf das Meer gefreut. Alleine Man und Meer – tja, daraus wird heute wohl nix. Der Strand ist aber zum übernachten in iOverlander markiert.

Ich fahre eine Stunde weiter und komme an ein schönes Ecke. Leider wimmelt es hier von Polizei und Sicherheitsdienst. Ich komme zwar an der ersten Schranke durch aber hier ist ein abgeriegelten Wohngebiet. Sieht nach Disneyland aus.

Ich finde einen Parkplatz und stelle mich einfach drauf und erkundige zu Fuß die Nachbarschaft.

Der Parkplatz gehört wohl zum Hotel. Da das Tor zur Strasse kann nicht verschlossen werden, also das ist schon mal gut. Raus komme ich wieder.

Rechts darf ich nicht weiter gehen und links ist eine spezielle Zone. Sind wohl stinkreiche Saudis hier. Ich finde einen Weg zum Meer und genieße hier den Sonnenuntergang. Keine Ahnung ob ich später noch Probleme bekomme, ich hoffe es nicht 😉

Es kommt wie es kommen muss. Gegen 22Uhr ruft einer draußen, ich ziehe mich an und öffne die Tür. Wächter vom Hotel, das hab ich mir schon fast gedacht. Ausser mir steht keiner auf dem Parkplatz, da falle ich schon auf. Paar Wörter auf englisch, sein Job ist es hier zu wachen, aber ich kann hier parken.

Gut! Zurück ins Bett und irgendwann eingeschlafen. Kurz vor 1 Uhr morgens wieder Stimmen. Ich wieder am anziehen und sehr Schlaf trinken mach die Tür auf. Dies mal stehen zwei andere und mein sehr verdatterter Wächter draußen. Anscheinend hab ich hier den Scherheitschef vor mir. Was ich hier wolle…. alles gerede taugt nix, Polizei kommt auch schon angefahren und ich muss etwa 2km raus fahren. Warum kann ich nur vermuten. Es stehen aber keine Schilder zum Hinweis oder zum Verbot.

Für mich natürlich nervig, aber sowas kann vorkommen, wenn man neue Plätze anfährt, die noch keiner Beschrieben haben.

Heute geht es erst mal Wasser aufnehmen und zu einen hoffentlich geruhsameren Platz.

Qeshm, Bush Camp

Heute wollte ich eigentlich nur eine ganz kurze Tour machen. Wasser fassen und im Canyon parken.

Bevor ich die feste Strasse erreiche, sehe ich noch eine Herde Dromedare.

Mein erster Punkt ist Wasser auf nehmen an einer kleinen Moschee. Das Wasser läuft zwar, aber nur sehr langsam.

Ich mache mal die vier Wasserbehälter mit 31l voll. Ich muss die Behälter auch mal auf undichte überprüfen. Ich lass den Schlauch in Rosali stecken es geht von Viertel auf dreiviertel in über einer Stunde.

Mittlerweile kenne ich auch die Lebensläufe aller Arbeiter, die mich natürlich alle anstarren.

Besonders ein Junger Mann mit 18 Jahren, der als Helfer an der Moschee anscheinend arbeitet, erzählt: Seine Eltern sind dieses Jahr beide an Covid gestorben, seine Geschwister können nicht laufen, da sie ihre Knie gebrochen haben, außerdem leben sie in einem Zelt und dir Geschwistee heulen bis in den Morgen.

Dafür fährt er Moped, zeigt mit Fotos von Fahrradclub und Motorrad. Dazu hat er zwei Händis und zeigt mir viele Urlaubsbilder.

Tja, vielleicht stimmt das eine, vielleicht das andere, vielleicht auch beides. Ich werde es nicht herausfinden können.

Keine 8km weiter ist die Abbiegung zum Tal. Leider ist die Strasse zu geschüttet. Also fahre ich weider und fahre an den Strand. Ich bin natürlich wieder recht spät dran, ich schaffe es gerade im letzter Licht Rosali schön zu parken.

Eigentlich sollte hier überhaupt kein iNet geben. Mein Händi bekommt auch kein Netz, aber Rosali hat.

Heute ist 9. Hochzeitstag.

Rhona kommt am 10 Dez nach Dubai.

Zum Abendessen wollte ich grillen, aber es ist dunkel. Stock dunkel. Deshalb gibts was ich Unterwegs gekauft habe.

Zum Nachtisch gibt es

Lavashak, aus Früchten

Bevor der Mond um 21Uhr aufgeht, mache ich noch ein paar Himmel Fotos.

Die Nacht war super. Ich bin zwar nochmals um 23Uhr aufgewacht, aber sonst habe ich Wunderbar bis 7Uhr geschlafen.

Ich wollte eigentlich nur ganz kurz ans Meer schauen, aber darauf wird gleich ein eineinhalb Stündiger Spaziergang.

Ich komme gerade zu Rosali zurück und will eine große 10l Flasche umfüllen, da kommt ein Pickup an. Ein Militärtyp mit 4 Sternen steigt aus und will meinen Reisepass sehen. Alles okay.

Es gibt noch vom Bandas Abbas Kaffee.

Und die letzten zwei weichen Eiern. Dann muss ich wieder einkaufen gehen.

Um 10Uhr 30 mache ich mich auf dem Weg. Das Stück war gestern der heiklester Punkt.

Qeshm, Laft Park

Ich bin richtig Froh wieder mit Rosali unterwegs zu sein. Das herum stehen hat mich genervt. Endlich ieder zu neuen Ufern, im wahrsten Sinne des Wortes 😉

Gut eine Stunde später komme ich an der Ablegestelle an. Hier soll auch mal eine Brücke gebaut werden.

Bewaffnet mit Reisepass und CdP gehe ich ins Office. Ich werde auch gleich mit Heil Hitler und Tee begrüßt. Er lässt mir auch Mittags Essen kommen, das ich aber dankend ablehne, eigentlich wollte ich heute noch auf die Fähre.

Es werden Kopien gemacht und ich muss noch ein Formular ausfüllen, dann ist es soweit ich bekomme mein Einreise Schein, den ich gut aufbewahren und bei der Ausreise angeben muss.

Ich rolle auch gleich auf die Fähre. Eigentlich brauche ich noch ein Ticket, aber ich gebe einem 50k Toman, 1,60€ und ich darf gleich auf die Fähre fahren.

Erst wollte ich Rosali Rückwärts rausfahren, aber die Anhängerkupplung schleift. Ich fahre wieder rein und drehe. Zu meinem Erstaunen legt die Fähre ab und an einem besseren Platz für mich wieder an. Respekt vor den Jungs, die wissen was sie machen.

Ich bin etwas später dran als gedacht, ich hab noch eine gute Stunde Licht, deshalb wähle ich für heute ein näheres Ziel aus. Was ich auch schon in 10 Minuten erreiche.

Ich mache mich auch gleich auf in die Stadt, die etwa 1km von mir entfernt ist. Es gibt auch ein Restaurant, was leider erst in einer Stunde auf macht. Ich entscheide mich für warten. Nach einer Stunde komm ich wieder, er meint Pizza, ich nein Kebab. Er schickt jemanden zum Bäcker um Brot zu holen. 10min später habe ich zwei Dürrum für 32k Toman, 1€. Sehr gut auch noch und ich hab jeden Handgriff bei der Zubereitung überwacht. Zurück zu Rosali setzte ich mich direkt ans Meer und genieße die Abendkühle von nur noch 25°C.

Ein Auto kommt noch und gibt mir eine Schokolade. Die erste seit Deutschland?

Um halb zehn Abends hat es noch in Rosali fast 24°C, aber es fühlt sich sehr angenehm durch das Meer an. Ich hab mein altes Brot hinter Rosali ausgelegt, keine 2 min später hat sich schon eine 5-6 Köpfiges Hunderudel versammelt.

Die Nacht war okay, außer das um 1 Uhr 30 die liebe Polizei vorbei geschaut hat. Ich mag nach Sonnenuntergang keine Besucher mehr. Ich habe ihm vom Küchenfenster wohl etwas unsanft angesprochen und er ist schnell geflüchtet. Trotzdem gut zu wissen, dass man einen Aufpasser hat.

Am Morgen, nach einem reboot gehen auch meine SIMkarten wieder. Die Regierung ist wohl erfolgreich abgeschlossen 😉

Ich bin froh und voller Tatendrang und Überziehe gleich das Bett neu, ist jetzt auch schon 3 Monate her.

Beim Staubsaugen der Matratzen hab ich eine fast volle Maschine mit Staub und Fusseln gehabt. Es war notwendig 😉

Vor dem Frühstück ist das Meer weit draußen

Es gibt auch eine Art Schlammhüpfer

Neben einen weichen Ei, lerne ich auch, dass man Würste kochen sollte – am besten im Öl.

Der Hunger treibts nah 😉

Die liebe Polizei schaut auch vorbei, dieses mal sogar mit Pass Kontrolle.

Mittlerweile ist das Meer fast vollständig wieder zurückgekehrt.

Mein zweiter Aufenthalt hier ist genauso entspannt wie mein erster.

Die Nacht war herrlich ruhig und keine störende Lichter. Blick am morgen aus dem Schlaffzimmer Fenster.

Frühstück mit zwei! weichen Eier, es ist Sonntag, und Kaffee, da höre ich rätschbumm, das Geräusch kenne ich woher. BusCamper! Dies mal freue ich mich die Leute zu sehen und da stehen beide auch schon bei Rosali.

Türkisch Holländer aus Berlin

Nach einer guten Plauderei geht’s für mich weiter zur Fähre.

Kaspisches Meer, Strand

Nachdem es mit der Gasflasche nicht geklappt hatte, gehe ich wenigstens zur Tankstelle.

Die erste Tankstelle hat auch Diesel und ich tanke um die 50l. Irgendwie tanke ich auf der Rechnung vom LKW neben an. Zum Schluss zahle ich 150k Toman, was keine 5€ sind. Ich rechne das ganze zig male durch, aber ich verstehe es noch nicht. Hauptsache Diesel im Tank, der Rest kommt dann schon noch.

Heute geht es runter von 1400m auf unter 0m. Genauer gesagt, liegt des Kaspische Meer auf -28m. Leider ist alles nass und Neblig und ich habe keine Lust anzuhalten.

Die ganze Fahrt geht an der Grenze an Aserbaidschan entlang. Am Meer angekommen werde ich sofort von Iranern angesprochen und ich bekomme einen Tip um gut zu parken.

Von meinem Parkplatz kann ich bequem zum Abendessen gehen.

Zwei mal Rind und einmal Leber mit gutem Brot und Ayran für 55k toman.

Müde trinke ich in Rosali noch einen Tee und bekomme für morgen eine Einladung zu den Eltern einer Bekannten die wir in Armenien getroffen haben.

Ich höre noch ab und zu leichte Geräusche und irgendwas schalten. Aber ich bin zu müde um Sinn daraus zu machen.

Die Nacht war super ruhig. Meeresrauschen – herz was willst du mehr 😉

Am morgen weckt mich die Sonne um 7Uhr. Ich will raus und ein paar Fotos machen, aber da stehen zwei Jungs mit Gewehr, 5m vor mir – Vogeljagt!

Um 9 schaffe ich es auch das Bett zu verlassen. Ich Staubsauge und mir fällt die Batterieanzeige auf, 47Ah verbraucht?!?

Normal sind 7Ah für Router, Handi, Wetterstation, etc.

Ich erinnere mich an das Klacken von gestern. Der Schalter von der Trittstufe hing fest und alle paar Minuten zieht es etwa 180W für ein paar Sekunden. Das hat die Batterie entleert. Ich werde den Schalter im Auge behalten.

Ich schaue auch meine Gasanschlüsse durch, ich habe mir auch extra den kleinen Schlauch gekauft. Einer müsste doch auf die Iranischen Flaschen passen.

Die Berge haben schon einen Zuckerüberzug oben drauf.

Bevor es weitergeht mache ich noch einen Spaziergang am Meer.

Der feuchte schwarze Sand ist sehr fest und befahrbar.