Mahattat al Jufur, Krankenhaus

Heute stehen 270km an. Die Abfahrt ist ganz gut und ich habe das Gefühl zügig vorran zu kommen.

Bis ich wieder auf Irbid stoße. Es gibt zwar eine Umfahrung, aber mein Navi kennt es nicht, so fahre ich wieder durch die Stadt. Ich fahre mehr oder weniger Schritt im 2 Gang und hinter mir gibt es wildes Gehupe. Wenn ein Auto im Weg parkt, ist es auch ruckzuck weg. So 20 Hupende Autofahrer hinterlassen schon eine Wirkung  😉

Sobald Irbid durchfahren ist mache ich einen Stop an einem Restaurant. Die Bestellung hapert etwas, aber ich werde von einem Tisch zum Essen eingeladen. Vermutlich die Angestellten selber. Neben Wasser gibt es auch noch einen sehr süßen Tee. Nach dem Essen, frage ich was ich bezahlen darf. 5JD. Als ich schon im Auto sitze kommt einer angelaufen und gibt mir 3JD zurück. Ich verstehe es zwar nicht, aber was solls 😉

Die Fahrt geht jetzt einfach gerade aus durch die Wüste.

Kurz nach 17 Uhr erreiche ich mein Tagesziel. Ein Krankenhaus vor der Grenze.

Ich finde auch den Arzt, der mit der Zigarette in der Gosch 😉

Er fragt mich, ob ich einen Test machen will oder nur das Resultat will. So bekomme ich gratis und sofort eine Bestätigung, das ich negativ bin. Ohne Test kann ich ja nicht positiv sein 😉

Ich frage ob ich auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus übernachten darf. Was mir nicht bewusst war, dass das ganze Gebiet militärische Zone ist. Deshalb bekomme ich erst von der Security dann vom Militär besuch. Später kommt der Soldat vermutlich mit einem Vorgesetzten und einem Geheimdienster zurück, der mich auch noch befragt. Vermutlich hab ich mir wieder einen sehr sicheren Parkplatz ausgesucht.

Morgen nach Sonnenaufgang fahre ich dann an die Grenze, mal schaun wie lange es dauert.

Die Nacht war mit 9°C recht angenehm. Um 7 Uhr spüre ich schon das positive Kribbeln, heute muss ich mich ins Zeug legen und das spornt mich seit langen wieder an.

Kaffee und ruckzuck auf zur Grenze.

Parkplatz M4, alte Strasse

Heute um 17Uhr gehe ich zum Labor und hole mein negativ Ergebnis vom PCR Test ab.

Ich habe mir ein paar Übernachtungsstellen angeschaut und fahre einen Platz an, der 110km entfernt ist, Navi meint eineinhalb Stunden.

Leider bin ich nach einer Stunde immer noch in Erivan. Ich habe 3 Unfälle gesehen und einen Pannenfahrzeug, nichts großes, aber es hält den Verkehr auf.

Kaum bin ich beim Erivansee vorbei da kommen dicke Wolken.

Es geht in einen Tunnel und bei der Ausfahrt ist die Sicht unter 50m. Die letzten Km ziehen sich sehr in die Länge, es wird dunkel und ich müder. Den eigentlichen Parkplatz für heute finde ich nicht auf Anhieb und hab auch keine Lust zu suchen. Also fahre ich den nächst besten Parkplatz an. Was eine Kurve von der alten Strasse wohl sein kann. Etwas von der Hauptstrasse entfernt, aber man hört die Autos noch schwach.

Egal, zwei Tee und ich bin hundemüde 😉

Die Nacht war gut, ich habe geschlafen wie ein Murmeltier. 18°C und eigentlich sehr still. Durch die Büsche gab es auch kein Lichtkegel von den vorbeifahrenden Autos.

Ich mache mir Kaffee, leider der Letzte von dem europäischen Mahlgrat. Ab jetzt muss ich wohl mich an den armenischen, türkischen fein gemahlenen Kaffee gewöhnen.

Meine Lust sinkt immer mehr nach Georgien zu fahren. Armenien ist so schön, Abwechslungsreich, Gastfreundschaft und unbekannt.

Armenien 2021 und wie weiter?

Nachdem meine Anreise Blog das Limit von 3GB an Bildern erreicht hat. Geht es hier weiter.

Momentan bin ich in Erivan und warte auf meinen PCR Test für die Einreise nach Georgien.

Der Magen ist gefüllt mit armenischen Köstlichkeiten

Eigentlich gibt es zwei Möglichkeiten.

Pass und Visa kommen nicht mehr. ROT. Ich fahre gemütlich heim.

Ich bin in Georgien und der Pass mit Visum kommt noch. GRÜN. Dann sollte ich wieder nach Armenien fahren und auch den Pass bei Sandra, G3 abholen kommen und nach Iran fahren.

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