Eigentlich wollte ich schon den ganzen Sommer tauchen gehen. Aber es hat sie nie eine Gelegenheit aufgetan, die zu mir passte.
Hier in Yanbu liegt die SS Iona. Ein englisches Schiff, was von der U19 im 1.WK übernommen wurde und an die verbündeten Türken weiter gegeben wurde.
Ich habe bei 3 Tauchfirmen in Yanbu angefragt. Am meisten Mühe hat sich gleich von Anfang an http://bubblesgroup.com gemacht.
Hier fühlte ich mich von dem erste Kontakt bis zum Duschen nach dem Tauchen sehr wohl.
Ich habe mich am Freitag Abend mit den drei Jungs getroffen. Einer ist Boatmaster, Divemaster und einer Shopleiter.
Ich konnte vor dem Laden gut parken und wir sind die Ausrüstung durch gegangen. Ich habe natürlich keine Tauchlogs dabei, nur eine erste Hilfe Karte von 2013. Das reicht aber schon.
Was ich mir noch ausleihe ist ein 3 oder 4mm Anzug und 7kg Blei für den Gürtel. Normalerweise tauche ich daheim im Shorty und Süßwasser mit 3kg. 4kg nehme ich wegen dem 4mm Anzug, den ich unter dem Shorty trage und 3kg für das viele Salz im Roten Meer.
Am Morgen um 7 Uhr geht es los.
Nach einem Stopp bei der netten Küsten wache geht’s zum ersten Tauchgang.
Irgendwie vergesse ich meine Luft in fast 30m zu überprüfen. Beim Sicherheitstop auf 5m brauche ich die Reserve vom Tauchmaster. Jetzt weiss ich auch wie es sich anfühlt, wenn der letzte Sauerstoff ausgezogen wird 😉
Nach 45min Pause geht’s zum zweiten Tauchgang. Hier ist das Riff an dem die Iona zerschellt ist.
Der zweite Tauchgang war nicht so Tief, dafür natürlich etwas länger.

Es geht zurück zur Basis und Rosali.
Dort kann ich noch meine Ausrüstung abspülen lassen und selber ausgiebig Duschen.
Der ganze Spass hat mir 850SAR gekostet, was etwa 200€ sind. Nicht billig, aber dafür war ich der einzigste Taucher und hatte alle Annehmlichkeiten die man sich verstellen konnte. 😉






































