Nachdem die Höhlen mit Filmfuzzis belegt sind, fahre ich zu den Stars Valley. Da wollte ich ja ursprünglich gestern über Nächten, aber hier ist parken über Nacht nicht erlaubt.
Für den Eintritt von 30k Toman, was gerade 1€ sind ist hier viel geboten. Man kann eigentlich überall hingehen, mein überlebens Instinkt hält mich aber von sehr gewagten Überhängen dann doch ab.
Mein Magen und der Kühlschrank sind leer, vor allem der Magen mag mal was anständiges zum Essen. Ich fahre in Qeshm Stadt rein. Die Stadt ist doch recht offen und ich kann mit Rosali zur Innenstadt fahren. Hier hat es mehrere Geschäfte, die auch tatsächlich offen sind.
Aus Zufall stoße ich auf ein kurdisches Restaurant und prompt ist das Essen sehr gut und der Preis sehr günstig.
Es gibt auch noch ein altes portugiese Festung. Ich schaue die Festung nur von aussen an. Es ist alt und kaputt 😉
Das Ufer interessant mich viel mehr, hier stauen sich die Schiffe.
Hier gehen Wasser und Himmel in einander über.
Ich wollte noch zu einem WoMo Platz fahren, aber erst mals ist er sCHeisse schwer zu finden, da einige Strassen gesperrt sind. Ich frage erst die Nachbarn rechts und links, bevor ich den Besitzer sehe. Aber der Platz ist sehr heruntergekommen und ich bin froh, das der Platz geschlossen ist.
Ich habe gestern und heute einen Platz von der Strasse aus gesehen, den möchte ich anfahren. Dazu muss ich quer über die Insel, was aber auch in 6 min erledigt ist.

Es gibt auch noch einen schönen Ausblick von der Höhe auf das Meer, dann erreiche ich auch meinen Parkplatz.
Ich finde auch eine seltsame Kreatur. Für ne Katze fast zu gross. Wüstenfuchs?

Ich habe gestern noch eine 20l Wasserflasche für 65k Toman, 2€ gekauft. Die soll als Ersatz für die zwei kaputten 10l Flaschen dienen.

Ich nehme den Kampingstuhl und genieße die Abendkühle. Es wird auch sehr schnell Dunkel.
Die Nacht war mit 23°C warm. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit von 80% fühlt es sich 10°C wärmer an.
Den Samstag verbringe ich mit lesen. Nichts tun. Und Fliegen jagen. Genauer gesagt, Fliegen, die elektrisch gebraten wurden, zu entfernen.

Am Abend bin ich am überlegen, ob ich in die Stadt fahre zum leckeren Kurden oder selber koche. Naja, die Faulheit erzeugt 10min Nudeln mit Soße. Die Soße kommt aus der Dose und schmeckt richtig gut und scharf.
Danach gibt es noch Tee mit Datteln. Keine 21Uhr und ich schlafe fast ein. Zeit fürs Bett.
Die Nacht war bei 25°C sehr warm und schwül. Sobald ich wach bin sind auch die Fliegen wach. Das Fliegenmassaker fängt von neuem an

Ich mache einen kleinen Spaziergang zum Hafen. Hier wird kunstvoll ein Steinwall gebaut.
Um 12 Uhr wollte ich mich schon parat machen um mich in die Stadt fahren zu lassen. Da kommen meine Iranischen Nachbarn und bringen mir einen riesigen Teller Essen.

Ruckzuck ist der Tag auch schon wieder vorbei.

Ich unterhalte mich noch in den Abendstunden mit Ali, einen Kamper aus der Türkei. Erstaunlicherweise kennt sich Ali in der deutschen Politik besser aus als ich. Dank an Google Translater fürs übersetzen.
Gegen 19 Uhr gehe ich zur Anlagestelle der Boote. Dort gibt es auch eine Fischmarkt. Ich kaufe vier Fische mit 1.7kg für 85k Toman, was keine 3€ sind.
Die Fische kommen gleich in den Kühlschrank. Ausnehmen tue ich die Fische morgen bei Licht.
Die Nacht war okay, ab 6Uhr nerven die ersten Fliegen. Gegen 10Uhr gibt es ein paar Regentropfen.
Der Regen kühlt etwas ab, nicht viel aber ich fühle mich wohler. Da es gerade Ebbe ist, nehme ich die Fische aus und schneide die Flossen ab.

Der Regen hat das Meer etwas aufgewühlt.

Gegen 15Uhr30 baue ich den Grill auf und starte den Grill. Das Gestell ist leider auf der einen Seite vollständig gebrochen. Sekundenkleber hilft da wohl kaum und die Kabelbinder sind auch nicht hilfreich, da der Tropfeinsatz nicht mehr in die Schienen passt.
Nach zwei mal 10 Minuten ist der Fisch durch und die nächsten zwei Fische kommen auf dem Grill.

Das Ergebnis lässt sich sehen und vorallem gut schmecken – Fisch satt für keine 3€.
Danach gibt es noch ein Kaffee und nach etwas plaudern geht’s zu Rosali und ins Bett. Wir haben ausgemacht morgen zum Schwimmen zu einem anderen Platz zu fahren.
Nach einer angenehmen Nacht wechseln wir auch gegen halb Acht den Platz.





































