Dakar, 10 Wadi Ad Dawasir > Bisha

Nachdem Gestrigen Tag voller nichts tun, bin ich heute um 5 Uhr wach und fühle mich wieder richtig fit.

Wir Brechen um 8 Uhr auf.

Leider werfen die Spanier vom Guard Civil mit der 911 Müll aus dem Fenter 😦 kleine Schweine!!!

Ortsdurchfahren und schräge Ladung

Dromedare sind für alle ein Blickfang. Unterwegs fülle ich an einem Wasserkühler sechs meiner Wasserflaschen wieder auf.

Mittlerweile kennt man sich schon auf der Strasse, ich werde beim überholen von manchen Fahrern, nicht nur vom deutschen Lager aus angehupt.

Bevor ich zum Bivouac fahre, tanke ich noch mals voll und esse was im Pakistanischen Restaurant für 12 SAR was 2,79€ sind.

Dazu gibt es 2 Brote und kein Besteck.

Das Bivouac ist am weissen Berg.

Manche Teams hatten Pech … das Katalanische Team ist noch komplett.

Mein verrückter spanischer Teamchef kommt auch gleich angerannt und begrüßt mich 😉

Sonnenuntergang am Gate. Da ich mehr oder weniger der einzigste ständige Gast bin haben sie mir heute eine Gästekarte fürs Bivouac gegeben. Also die Karte ist für Rosali nicht für mich.

Ich suche natürlich zuerst wieder die deutschen Fahrer auf.

Von Adolf höre ich, dass tatsächlich Nasser vor bei kam und ein Bauteil mitbrachte für umsonst. Das gleiche Bauteil aus der Schweiz ein Tag später über 500.

Auch bei 829 liegt Mirco wieder unterm Auto, heute ist es die Hinterachse.

Ich vergnüge mich daweil mit etwas leichteren Muse und genieße die großzügige Gastfreundschaft.

Dakar, 5 Riyadh > Riyadh

Heute Nacht hatten wir angenehme 10°C. Sobald die Sonne raus kommt wärmt es sich schnell auf. Ich heize auch meine Dusche auf 40°C und wasche endlich meine Haare.

Leider fällt mir wieder mein Badspiegel auf, da sind einige Schrauben am ausbrechen und ich fixe die Schrauben mit Panzertape.

Anschließend parke ich vor meinen Saudischen Freund im Camper mit dem Hilux. Blick aus der Küche.

Direkt an der Action

Da wir hier innerhalb der Uni sind, die nur für Dakar offen ist, ist auch das Bivouac recht offen.

Es gibt auch ein deutsches Eck. Wo gleich 4 oder 5 Teams zusammen stehen.

Mit Adolf mit der 711 unterhalte ich mich ausführlich. Sein Peugeot 504 hat ein paar Probleme und kann heute leider nicht starten. Er hat aber Teile an ein anderes Team gespendet. Sehr Sportlich!

Wo die 900 die Knochen aufgesammelt hat, kann ich nur vermuten  😉

Ich versuche auch die anderen Teams zu finden, aber ich verlaufe mich ständig.

Schließlich ende ich bei der Catering, wo ich meinen Jeminischen Transportchef treffe, der mich wieder mit Essen versorgt und den Chef der Kaffeemaschinen lerne ich auch kennen.

Der Abend klingt beim Lagerfeuer aus.

Auf dem Heimweg zu Rosali stolpere ich noch in das Catanische Team von meinen großartig verrückten Spanier Freund 😉

Ich unterhalte mich noch mit meinem lokalen Kamping Nachbar und mache mit ihm morgen um 8 Uhr ab.

Dakar, 3 Al Qaisumah > Al Qaisumah

Die Nacht war super. Der Wind ist weg und es fühlt sich nicht so kalt an. Oder die warme Suppe gestern hat meinen Körper gewärmt.

Gegen 9 Uhr schau ich auch mal raus.

Aber ich verbringe die meiste Zeit am nach lesen und surfen. Innen hat es über 24°C und es fühlt sich gut an. Um 15Uhr gehe ich dann doch zum Eingang, da jetzt die ersten Fahrzeuge zurück kommen.

Ich treffe auch meinen verrückten Spanier wieder, der mich ins Fahrerlager schleppt.

Ich treffe auch Frank wieder aus Hechingen. Hier wird gerade neu geschweißt.

Der Buggy von den beiden sehr netten Franzosen.

Mein verrückter Spanier ist Teamchef von den Katalanen mit zwei Land Rover, Unimok und LKW. Upps 😉

Helikopter beim Landen.

Der Porsche ist auch ein Nachbau und nicht vom Museum.

Langsam geht die Sonne unter und es hat einen wunderschönen Himmel.

LKW hat natürlich 3 Schaufeln, damit jeder mit Schaufeln kann 😉

Beim Ruppert Team bin ich hängen geblieben und mit Sohn und Mechaniker mich unterhalten. Frank aus Hechingen kam auch dazu. Die Support Transe hat eine kaputte Kupplung. Hier wurde die Glocke angebohrt und per Schlauch mit Cola versorgt. – Hoffe das hebt bis Jeddah ?!?

Die Abendstimmung ist umwerfend.

Das Fernsehen ist auch da und sehr nett 😉

Ich muss sowieso sagen, die Gäste werden hier wie die Könige behandelt. Auch Fahrer, Teams und Mechaniker sind alle sehr gesprächig und offen.

Ich werde auch wieder zum Essen eingeladen von meinen Sicherheitskräften, bekomme sogar eine Kaffeekanne in Miniatur geschenkt.

Beim raus gehen sehe ich einen Wagen im Schlepptau. Der gleiche Wagen hat mich gestern noch überholt. Ich hoffe er kann wieder flott gemacht werden.

Ich gehe noch bei meinen Saudi Camping Kollegen vorbei. Ich dachte erst, die sind Zuschauer, aber einer fährt im Hilux mit 😉

Morgen fahren wir Riad, das sind auch noch mal 500km.

Dakar, 1a Jedda > Hail

Die Nacht war mit 12°C sau kalt. Ich bin auch erst gegen 10 Uhr aus dem warmen Bett gekommen. Frühstück mit 2 weichen Eier und Reste des Brotes von gestern.

Die ganze Nacht ist Polizei auf und abgefahren und hat mich bewacht 😉

Es wird langsam dunkel und der Sicherheitschef von gestern kommt und frägt ob ich ins Lager möchte. Aber gerne doch 😉

Ich treffe auch den Chef von Saudi Catering und gehe mit ihm Essen.

Das Essen schmeck nach Flugzeug, naja geschenkten Gaul – schaut man nicht ins Maul.

Dafür ist der Tee klasse und die Datteln ein Traum 😉

Ich bekomme auch die Koordinaten von den nächsten Bivouacs. Gehen 21Uhr verabschiede ich mich, bedanke mich bei der Sicherheitsleitung und mache mich auf dem Weg zu Rosali. Kurz darauf setzt auch der Regen ein.