Batumi, Hafen

Heute geht in einem Rutsch nach Batumi. Es tröpfelt bereits als ich losfahren. Die Autobahn ist meist trocken und es ist wenig Verkehr. Eine Stunde vor Batumi fängt dann der große Regen an. Es kommt kräftig herunter und es bilden sich Pfützen auf der Strasse. Die Flüsse sind geschwollen und viele Wiesen stehen unter Wasser.

Ich kenne die Strecke schon von vor zwei Jahren und genieße den ersten Regen seit, ja seit wann eigentlich??? 😉

Ich finde den Eingang zum Campingplatz auf Anhieb und fahre einfach winkend ein. Der einzige Kamper ausser mir ist ein Russe. Ich parke gegenüber dem Russen ein.

Einer der Arbeiter kommt mit einem Zettel vorbei, das war wohl mein Parkticket. Der Tag kostet 10GEL, was 2,74€ pro Tag sind. Mein erster Gang ist die Toilette zu leeren, die ist jetzt auch schon einige Tage lang nicht mehr geleert worden.

Dann geht es nach Batumi rein. Ich finde das seltsame Kaffee, wo der Kaffee 1GEL kostet.

Etwas sehr verrückt 😉

Auf dem Rückweg zu Rosali gehe ich noch in ein Restaurant. Auf der Toilette finde ich einen lustigen Spiegel.

Die Nacht war okey. Es hat angefangen zu Regnen, was in der Stadt immer gut ist, da es weniger Leute herum hat.

Mitten in der Nacht, fängt mein Magen an Säuere zu provozieren und ich liege erst mal wach. Am nächsten Morgen ist mein Urin recht dunkel bis rot. Irgendwas falsches gegessen? Normalerweise reagiere ich auf Paprika mit Magensäure, aber kann mich nicht an etwas erinnern, das nach Paprika geschmeckt hat.

Es gibt immer noch nichts Neues von meinem Visum. Ich versuche jetzt wenigstens das Geld dafür zurück zu holen.

Auf dem Parkplatz sehe ich einen witzigen Bus, der muss wohl einem BMW Fan gehören 🙂

Zum Mittagessen gibt es Fleisch in Lavash gerollt, was mich sehr an Armenien erinnert.

Einen Messerschleifer auf einem Fahrrad ähnlichen Gefährt.

Zum Kaffee gibt es einen guten Kuchen, aber der Kaffee ist nicht gut.

Nuss Karamell Kuchen

Abends mache ich noch einen Abstecher zum Pier und bin bei Sonnenuntergang, als der Regen wieder einsetzt zurück bei Rosali.

Letzter Tag in Georgien. Ich habe wirklich gedacht nach Armenien wird sicherlich Georgien nur noch flach und langweilig sein – falsch gedacht. Besonders der zum Teil sehr familiäre Kontakt mit Georgianern war wieder etwas Neues für mich. Ich konnte mich dieses Jahr auch viel mehr öffnen und habe Leute an mich und Rosali heran gelassen.

In der Nacht hatte ich wieder mit Schluck auf, Magensäure und Speichelfluss zu kämpfen. Dazu hat es kräftig geregnet.

Am Morgen fahre ich aus und zahle gerne die 20GEL für zwei Tage parken im Herzen von Batumi.