Kaspisches Meer, Strand

Nachdem es mit der Gasflasche nicht geklappt hatte, gehe ich wenigstens zur Tankstelle.

Die erste Tankstelle hat auch Diesel und ich tanke um die 50l. Irgendwie tanke ich auf der Rechnung vom LKW neben an. Zum Schluss zahle ich 150k Toman, was keine 5€ sind. Ich rechne das ganze zig male durch, aber ich verstehe es noch nicht. Hauptsache Diesel im Tank, der Rest kommt dann schon noch.

Heute geht es runter von 1400m auf unter 0m. Genauer gesagt, liegt des Kaspische Meer auf -28m. Leider ist alles nass und Neblig und ich habe keine Lust anzuhalten.

Die ganze Fahrt geht an der Grenze an Aserbaidschan entlang. Am Meer angekommen werde ich sofort von Iranern angesprochen und ich bekomme einen Tip um gut zu parken.

Von meinem Parkplatz kann ich bequem zum Abendessen gehen.

Zwei mal Rind und einmal Leber mit gutem Brot und Ayran für 55k toman.

Müde trinke ich in Rosali noch einen Tee und bekomme für morgen eine Einladung zu den Eltern einer Bekannten die wir in Armenien getroffen haben.

Ich höre noch ab und zu leichte Geräusche und irgendwas schalten. Aber ich bin zu müde um Sinn daraus zu machen.

Die Nacht war super ruhig. Meeresrauschen – herz was willst du mehr 😉

Am morgen weckt mich die Sonne um 7Uhr. Ich will raus und ein paar Fotos machen, aber da stehen zwei Jungs mit Gewehr, 5m vor mir – Vogeljagt!

Um 9 schaffe ich es auch das Bett zu verlassen. Ich Staubsauge und mir fällt die Batterieanzeige auf, 47Ah verbraucht?!?

Normal sind 7Ah für Router, Handi, Wetterstation, etc.

Ich erinnere mich an das Klacken von gestern. Der Schalter von der Trittstufe hing fest und alle paar Minuten zieht es etwa 180W für ein paar Sekunden. Das hat die Batterie entleert. Ich werde den Schalter im Auge behalten.

Ich schaue auch meine Gasanschlüsse durch, ich habe mir auch extra den kleinen Schlauch gekauft. Einer müsste doch auf die Iranischen Flaschen passen.

Die Berge haben schon einen Zuckerüberzug oben drauf.

Bevor es weitergeht mache ich noch einen Spaziergang am Meer.

Der feuchte schwarze Sand ist sehr fest und befahrbar.

Hinterlasse einen Kommentar